88 Minuten von Kuba, BVB-Sieg!

Dritter Sieg im dritten Spiel: Der Traumstart ins Fußball-Jahr 2012 ist perfekt! Am 20. Spieltag der Fu&sz…

Dritter Sieg im dritten Spiel: Der Traumstart ins Fußball-Jahr 2012 ist perfekt! Am 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga behielt der Deutsche Meister bei eisigen Temperaturen kühlen Kopf, gewann beim 1. FC Nürnberg mit 2:0 (0:0) und übernahm zumindest bis Samstag die Tabellenführung.

45.572 Zuschauer im nicht ganz ausverkauften easyCredit-Stadion sahen ein Spiel mit vielen Torraumszenen, allein neun in den ersten 45 Minuten. Zunächst drückte Nürnberg, dann kam Dortmund immer stärker auf, aber es ging torlos in die Kabinen. Doch das 0:0 stand nicht mehr lange auf der Tafel: Kehl schoss in der 48. Minute zum 0:1 ein, der eingewechselte Barrios machte den Sack zu (82.).

Ausgangslage:
Dreizehnter gegen Zweiter. Die Westfalen hatten mit 40 fast doppelt so viele Punkte auf ihrem Konto wie die Franken (21), die in dieser Saison bisher eine ausgeglichene Heimbilanz erzielten mit drei Niederlagen, drei Unentschieden und drei Siegen – diese ausnahmslos gegen Klubs, die in der Tabelle hinter dem FCN rangieren. Der BVB dagegen hatte aus den letzten sieben Gastspielen 17 von 21 möglichen Punkten eingefahren (fünf Siege, zwei Remis) und reiste zudem mit einer historisch bemerkenswerten Bilanz nach Nürnberg: Von den letzten 23 Duellen hatte er nur ein einziges verloren!

Personalien:
Zum dritten Mal in dieser Saison konnte Jürgen Klopp die gleiche Elf wie in der Vorwoche nominieren. Auf der Verletztenliste standen lediglich Götze und Koch. Dieter Hecking musste dagegen improvisieren: Ihm fehlten mit Klose, Pinola, Balitsch, Nilsson und Judt fünf Profis.

Taktik:
Nürnberg in einer 4-1-4-1-Grundordnung und mit einigen Rochaden. So rückte Didavi wiederholt von der rechten auf die linke Seite, um gemeinsam mit Linksverteidiger Hlousek für Schwung und Druck zu sorgen. Der BVB agierte im bekannten 4-2-3-1-System.

Spielverlauf & Analyse:
Bei zweistelligen Minusgraden kam der 1. FC Nürnberg schneller auf Betriebstemperatur als Borussia Dortmund. Zwischen der zehnten und der 19. Minute spielten sich haarsträubende Szenen im Borussen-Strafraum ab. Mehr mit Glück als mit Geschick überstand der Meister diese Phase schadlos.

Nach einer von vier Ecken binnen weniger Minuten fiel der Ball vor die Füße von Maroh, dessen Schuss Weidenfeller reaktionsschnell per Fußabwehr abermals zur Ecke klärte (10.). Im Anschluss kam Eigler am kurzen Pfosten zum Kopfball; Kagawa klärte auf der Linie (11.). Subotic rettete gegen Pekhart zur Ecke (19.). Nürnbergs bester Torschütze kam dann erneut an den Ball – und schoss ihn aus fünf Metern über die Latte (19.).

4:0 Chancen für den „Club” – doch dann kam der BVB, der zunächst auch noch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Bender (humpelte mit Verdacht auf Bänderriss im linken Sprunggelenk vom Platz, Leitner kam in der 22. Minute) zu verkraften hatte. Kehls Pass auf Lewandowski leitete die erste von fünf Chancen bis zur Pause ein. Der Pole lief allein aufs Tor zu, bekam den Ball aber nicht an Schäfer vorbei (22.). Dann trieb Kuba das Leder über den rechten Flügel, passte nach innen zu Lewandowski, der sofort weiterleitete: Von links kam Großkreutz, schoss aber deutlich am Kasten vorbei (26.).

Kagawa setzte mit einem Kabinettstückchen im Sechzehner Lewandowski ein, der es mit der Hacke versuchte, ein Nürnberger Bein war indes noch dazwischen (28.). Borussia drückte weiter: Kagawa erneut auf Lewandowski, Drehschuss – aber Schäfer parierte glänzend zur Ecke (34.). Und auch die letzte Torraumszene im ersten Durchgang gehörte den ganz in Gelb angetretenen Borussen. Piszczek stürmte über den rechten Flügel, flankte auf Großkreutz, der das Leder in die Mitte auf Kagawa spielte. Der Japaner versuchte es mit dem Außenrist. Der Ball trudelte Richtung Torlinie, bis Schäfer ihn zu fassen bekam (36.).

Mit einem herrlichen Pass von Leitner auf Piszczek begann Durchgang zwei. Der Pole lief durch bis zur Grundlinie, legte zurück auf Kehl, der aus sieben Metern trocken verwandelte (48.). Es war die bereits 57. Torbeteiligung eines Dortmunder Mittelfeldspielers in dieser Saison. Und der Kapitän hätte sich beinahe einen weiteren Scorerpunkt gutschreiben lassen: Seine Hereingabe drückte Lewandowski über die Linie. Doch er stand hauchdünn im Abseits, und so zählte dieser Treffer nicht (63.).

Auf dem angefrorenen Platz – die Rasenheizung konnte sich gegen die arktischen Temperaturen nicht entscheidend durchsetzen – war es insgesamt aber schwer, präzise zu spielen. Die 22 Aktiven taten bei diesen widrigen Bedingungen ihr Möglichstes.

Schwarzgelb ließ sich Mitte des zweiten Durchgangs wieder in die eigene Hälfte drängen, konnte dem Gegner, der die Stürmer zwei (Esswein) und drei (Bunjaku) brachte, das Spiel nicht mehr aufzwingen.

Mitten hinein in diese Drangphase machte der BVB den Deckel zu. Zunächst scheiterte Kagawa am glänzend reagierenden Schäfer, doch Barrios setzte nach und schob zum 0:2 ein (82.). Barrios´ Jubellauf über den ganzen Platz nach seinem ersten Saisontreffer endete in den Armen der Reservisten. In seinem vierten Spiel gegen den Club war es sein sechster Treffer. Auch Kagawa traf noch ins Tor, aber auch dieser Treffer zählte nicht (85.). Zu Unrecht. Der Ball kam vom Gegner.

Fußball-Bundesliga, 20. Spieltag
1. FC NÜRNBERG – BORUSSIA DORTMUND 0:2 (0:0)

1. FC Nürnberg: Schäfer – Feulner, Wollscheid, Maroh, Hlousek – Simons – Didavi, Cohen, Hegeler, Eigler – Pekhart
Borussia Dortmund: Weidenfeller – Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer – Bender, Kehl – Kuba, Kagawa, Großkreutz – Lewandowski
Einwechselungen: 59. Esswein für Eigler, 60 Chandler für Cohen, 80. Bunjaku für Maroh – 22. Leitner für Bender, 73. Barrios für Lewandowski, 88. Gündogan für Kuba
Tore: 0:1 Kehl (48., Piszczek), 0:2 Barrios (82., Kagawa)
Eckstöße: 6:1 (Halbzeit 5:1), Chancenverhältnis: 4:7 (4:5).
Schiedsrichter: Meyer (Burgdorf), Gelbe Karte: Feulner
Zuschauer:
45.572, Wetter: eiskalt, -13 Grad

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