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Borussia Dortmund steht zum zehnten Mal in der Vereinsgeschichte im Viertelfinale des DFB-Pokals. Der Deutsche Me…

Borussia Dortmund steht zum zehnten Mal in der Vereinsgeschichte im Viertelfinale des DFB-Pokals. Der Deutsche Meister setzte sich in der Runde der letzten acht Teams trotz widriger äußerer Bedingungen souverän und sicher mit 4:0 (2:0) beim KSV Holstein in Kiel durch. Lewandowski und Kagawa sorgten für eine schnelle und beruhigende 2:0-Führung. Barrios und Perisic sorgten für zwei späte Tore zum klaren Sieg.

Vor 11.522 Zuschauern im ausverkauften Holstein-Stadion machte der BVB mit dem selbsternannten „Pokalschreck” kurzen Prozess und stellte schon in der Anfangsviertelstunde durch Tore von Lewandowski (11.) und Kagawa (18.) die Weichen auf Sieg. Barrios und Perisic setzten die Schlusspunkte (80./87.). Der BVB feierte damit den sechsten Pflichtspielsieg hintereinander.

Ausgangslage:
Als zweiter Viertligist überhaupt in der Geschichte dieses Wettbewerbs hatte sich der KSV Holstein für das Viertelfinale qualifiziert. Der Regionalligist schaltete Energie Cottbus, MSV Duisburg sowie den 1. FSV Mainz 05 aus – und blieb in allen drei Spielen ohne Gegentreffer! Ebenso wie der BVB, der sich zuvor gegen den SV Sandhausen (3:0), Dynamo Dresden (2:0) und Fortuna Düsseldorf (0:0, im Elfmeterschießen 5:4) durchgesetzt hatte.

Personalien:
Bis auf Siedschlag (Kreuzbandriss) konnten die Gastgeber in Bestbesetzung antreten – das galt bis auf Bender und Götze auch für die Schwarzgelben. Gegenüber dem 2:0 am Freitag in Nürnberg gab es drei Änderungen: Leitner und Perisic (für Großkreutz) rückten in die Startelf – ebenso wie Langerak, dem Trainer Klopp nach dem Zweitrundenspiel gegen Dresden abermals in einem wichtigen Pokalspiel die Chance gab, sich zu zeigen und damit auch die guten Trainingsleistungen des Australiers belohnte.

Taktik:
Beide Mannschaften begegneten sich in einer 4-2-3-1-Grundordnung, wobei die Spielanlage der Norddeutschen deutlich defensiver angelegt war. Gegen den Ball staffelten sich die Kieler häufig in einem 4-3-2-1. Wenn sich die Chance bot, schalteten sie schnell um und fächerten sich breit auf.

Spielverlauf & Analyse:
Der Deutsche Meister von 1912 hatte, angetrieben vom enthusiastischen Publikum, die erste Chance: Linder setzte sich halblinks durch, scheiterte aber Langerak (8.). Doch nach dieser Schrecksekunde sorgte der amtierende Titelträger für Beruhigung – sowohl auf dem Rasen als auch auf den Rängen. Kubas Flanke nahm Perisic halblinks im Strafraum artistisch per Seitfallzieher, der einigermaßen verunglückte Schuss geriet zur Vorlage für Lewandowski, der eiskalt verwandelte (11.).

Sieben Minuten später produzierte der BVB eine Kopie des 1:0-Treffers vom Freitag in Nürnberg: Diesmal war es Kehl, der den sehenswerten wie öffnenden Pass auf den rechten Flügel schlug, genau in den Lauf des nicht zu bremsenden Piszczek. Dessen kluge Rückgabe wuchtete Kagawa zum 0:2 in die Maschen. Borussia zog Holstein mit bis dahin hundertprozentiger Chancenverwertung den Zahn.

Nach einem weiten Abschlag von Langerak, den Lewandowski geschickt passieren ließ, war der Japaner dann frei durch, doch der Lupfer ging knapp am Tor vorbei (23.). Leitner nach abgewehrter Ecke mit einem Distanzschuss vergab eine weitere gute Gelegenheit (35.). Auf der anderen Seite sorgte ein abgefälschter Schuss ans Außennetz noch mal für Aufregung (28.).

Auf dem zunehmend rutschigeren Rasen versuchte der KSV zu Beginn der zweiten Hälfte, noch einmal zurückzukommen in dieses Spiel, doch der Bundesligist hatte es weiterhin souverän im Griff. Nach Kehls öffnendem Pass und Perisic´ Drehschuss von der Strafraumlinie verhinderte Abwehrchef Jürgensen acht Minuten nach Wiederbeginn das dritte Gegentor – und damit den endgültigen K.O.. Den besorgte der eingewechselte Barrios zehn Minuten vor dem Ende, als er Perisic´ Flanke über die Linie drückte. Als Torwart Jensen einen Rückpass mit der Hand aufnahm, gab es indirekten Freistoß für den BVB im Strafraum. Großkreutz tippte an, Perisic verwandelte (87.).

Borussia Dortmund war nicht nach Kiel gekommen, um zu zaubern, sondern um ins Halbfinale einzuziehen. Und so war es nicht verwunderlich, dass die Mannschaft einen Gang zurückschaltete und auch etwas Kräfte sparte für die nächsten Aufgaben in der Liga. Und die Kieler Fans sangen: „Wir sind besser als der HSV!” In Hamburg hatte der BVB 5:1 gewonnen.

Ausblick:
Am Samstag trifft der BVB in der Liga auf Bayer Leverkusen. Ob es für das Duell zwischen Meister und Vizemeister noch Karten gibt, geben wir am Mittwoch auf bvb.de bekannt.

DFB-Pokal, Viertelfinale
KIELER SV HOLSTEIN – BORUSSIA DORTMUND 0:4 (0:2

Holstein Kiel: Jensen – Herrmann, Berzel, Jürgensen, Poggenberg – Kazior, Müller – Chahed, Sykora, Lindner – Heider
Borussia Dortmund: Langerak – Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer – Leitner, Kehl – Kuba, Kagawa, Perisic – Lewandowski
Einwechselungen: 80. Sachs für Chahed, 83. Wulff für Heider, 86. Wetter für Lindnewr – 69. Großkreutz und Barrios für Kuba und Lewandowski, 82. Gündogan für Kagawa
Tore: 0:1 Lewandowski (11., Perisic), 0:2 Kagawa (18., Piszczek), 0:3 Barrios (80., Perisic), 0:4 Perisic (87., Großkreutz)
Eckstöße: 4:8 (Halbzeit 2:4), Chancenverhältnis: 2:8 (2:4).
Schiedsrichter: Zwayer (Berlin), Gelbe Karten: keine
Zuschauer: 11.522 (ausverkauft). Wetter: bewölkt und windig, -2 Grad

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