Kubas Wandlung

In den polnischen Medien hatte er sich über sein Reservistendasein bei der Borussia beschwert, hatte auch re…

In den polnischen Medien hatte er sich über sein Reservistendasein bei der Borussia beschwert, hatte auch recht unverhohlen Trainer Jürgen Klopp kritisiert. Der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft schien vor der Europameisterschaft in seiner Heimat ernsthaft um seine Form und seinen Stammplatz im Nationalteam zu fürchten. Erst recht, als Klopp ihn kurz nach seiner Verbalattacke mehrfach über 90 Minuten auf der Bank schmoren ließ. Plötzlich schien sogar ein Wechsel „Kubas“ im Winter nicht mehr ausgeschlossen.

Wie anders indes stellt sich die Situation dieser Tage dar. Seit der Verletzung von Mario Götze ist Blaszczykowski wieder ein fester Bestandteil der Stammformation und rechtfertigt das neugewonnene Vertrauen seines Trainers Woche für Woche. Mit ansprechenden Leistungen, mit zwei Toren und drei Assists im neuen Jahr.

Doch nicht nur auf dem Platz, auch daneben wirkt der Blondschopf runderneuert. Anderthalb Jahre lang trug er eine Trauermine durch Dortmund spazieren, in sich gekehrt gab er sich, wenig auskunftsfreudig. Doch das ist längst passé. „Natürlich fühlt man sich viel besser, wenn man spielt“, gibt der Pole zu. „Wenn Du nicht spielst, dann bist Du natürlich sauer und traurig.“ Das entging auch seinem Landsmann Lukasz Piszczek nicht: „Kuba ist zwar kein Spieler, der sich hängen lässt, aber jetzt ist er viel besser drauf, lacht viel mehr, ist ein anderer Mensch.“

Der beste Kuba aller Zeiten?

Das gilt auch für die Leistungen des 26-Jährigen. In Berlin gehörte er erneut zu den besten Borussen und leitete das Tor des Tages mit seiner maßgenauen Flanke auf Robert Lewandowski ein. Fast beschleicht einen das Gefühl, dieser Tage den besten Blaszczykowski aller Zeiten zu Gesicht zu bekommen. „Schwer zu sagen“, wiegelt der ehemalige Krakauer zwar ab, sagt aber auch. „Momentan fühle ich mich richtig gut und die Ergebnisse stimmen ja auch.“ In der Tat, seit der Winterpause gewann die Borussia – mit „Kuba“ in der Startelf – alle sechs Pflichtspiele.

Besonders beeindruckend ist dabei, dass auch alle personellen Rückschläge den BVB nicht aus der Bahn werfen können. Mit Mario Götze und Shinji Kagawa fehlten zwar die beiden kreativsten Borussen, trotzdem feiert der BVB einen Sieg nach dem anderen. Für den Ex-Reservisten kein Wunder. „Die Jungs von der Bank haben richtig Qualität und das ist auch extrem wichtig.“

„… wenn Du auf dem ersten Platz bleiben willst”

Schließlich geht es für den BVB seit dem Wochenende wieder um alles. Wirklich offiziell wurde das zwar noch nicht formuliert, doch ganz nebenbei sagte auch Kuba: „Als Mannschaft wie Dortmund musst du so viele gute Spieler haben, wenn du auf dem ersten Platz bleiben willst.“

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