Interview mit Blaszczykowski
Zwei Treffer, drei Torvorlagen – die polnische Achse im BVB-Team überragte beim 3:1-Erfolg gegen Hanno…
Zwei Treffer, drei Torvorlagen – die polnische Achse im BVB-Team überragte beim 3:1-Erfolg gegen Hannover 96. Vor dem Länderspiel gegen Portugal sprach Jakub Blaszczykowski über Druck, die Nationalmannschaft und die EM im eigenen Land.
Der FC Bayern hatte mit dem 2:0 gegen Schalke vorgelegt, der BVB zog gegen Hannover gleich nach. War das eine kühle Antwort?
Jakub Blaszczykowski: Wir wussten vor dem Anpfiff, dass die Bayern gewonnen hatten. Deshalb standen wir etwas unter Druck.
Die Partie begann mit der Verletzung von Sven Bender. War es schwer, danach die Konzentration aufrecht zu erhalten?
Blaszczykowski: Nein, wir wollten unbedingt den Sieg. Die Verletzung von „Manni“ hat uns zusätzlich motiviert.
Seit Wochen zeigen Sie konstant gute Leistungen. Ist das der beste Blaszczykowski, den der BVB je gesehen hat?
Blaszczykowski: Wenn ich ehrlich bin, will ich eigentlich noch besser spielen. Aber das wird natürlich schwer, nach solch einem Tag wie gegen Hannover. Ich hoffe, ich halte meine Leistung noch ein paar Monate. Am besten bis zur Europameisterschaft im eigenen Land.
Sprechen sich die guten Dortmunder Leistungen in Polen herum?
Blaszczykowski: Na klar, Borussia Dortmund ist zurzeit das beliebteste deutsche Team in Polen. Alle gucken unsere Spiele. Ich bekomme jede Woche viele Nachrichten aus meiner Heimat.
Polen hat bei der Auslosung zur EM eine lösbare Gruppe erwischt. Ist das Viertelfinale das Ziel?
Blaszczykowski: Es wird schwer, auch wenn alle sagen, dass die Gruppe nicht so schwer aussieht. Wir können keine Erfolge wie die Deutschen vorweisen, müssen uns alles hart erarbeiten. Dass wir auf einem guten Weg sind, hat die Leistung im Test gegen Deutschland (2:2) gezeigt.
Sie sind der Kapitän der Nationalmannschaft. Sagen Sie Robert Lewandowski und Lukasz Piszczek, wo es lang geht?
Blaszczykowski: Als Kapitän musst du auch mal entscheiden, was zu machen ist. Aber eigentlich steuern wir alle zusammen das Boot und wollen zusammen das Ziel erreichen.










